XXIII Andernacher Musiktage

B.E.N.K - ZWEI

KÜNSTLERHAUS SCHLOSS BALMORAL
Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
BALMORAL INFORMIERT

Samstag, 23. November 2013, 20 Uhr
Konzert B.E.N.K – ZWEI
in der Katholischen Pfarrkirche St. Martin, Viktoriaallee, Bad Ems

Solofagott und Kammerchor musizieren gemeinsam

Im zweiten Konzert der laufenden Spielzeit der Reihe B.E.N.K – Bad Emser Neue Klänge in Kooperation mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz ist am Samstag, den 23. November 2013 um 20 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche St. Martin Bad Ems ein einzigartiges Zusammenspiel zu erleben. Hinter dem Titel »Chorklang und Fagottgesang« verbirgt sich eine sowohl seltene, als auch äußerst reizvolle und faszinierende Musik. Der Koblenzer Chor Collegium Vocale unter seinem Dirigenten Manfred Faig begibt sich in einen musikalischen Dialog mit Nikolaus Maler, Solofagottist der Rheinischen Philharmonie.

Als Höhepunkt des Konzertes kommt die Komposition »Sonett« von Benjamin Schweitzer (*1973) zur Uraufführung. Benjamin Schweitzer, zeitgenössischer Komponist vor allem im Bereich der Kammer- und Ensemblemusik, hat sie extra für diesen Dialog komponiert, die Probenarbeit betreut und wird auch bei der Uraufführung anwesend sein. Darin verwendet der Komponist Zeilen aus dem 132. Sonett des italienischen Dichters Francesco Petrarca sowie aus Martin Opitz‘ Nachdichtung. Der Chorsatz, der das Solofagott wie ein »Echoraum« begleitet, beinhaltet einzelne Textzeilen oder -fragmente. Zu Beginn des Konzertes erklingt »Serenity« des in Norwegen geborenen Komponisten Ola Gjeilo (*1978), hier bilden Chor und Fagott eine miteinander verschmelzende Einheit. Das eindrucksvolle und sakrale »Agnus Dei« des norwegischen Komponisten Egil Hovland (*1924) wird zum Abschluss aufgeführt.

Der Kammerchor Collegium Vocale Koblenz wurde 1987 gegründet. Er nimmt einen festen Platz im Koblenzer Kulturleben ein und gestaltet regelmäßig Konzerte. Die rund 35 Sängerinnen und Sänger pflegen ein vielseitiges Repertoire und möchten mit der Aufführung zeitgenössischer Vokalmusik dem Konzertbesucher überraschende und eindringliche Hörerlebnisse eröffnen. Nikolaus Maler erhielt seine Ausbildung in der renommierten Fagottklasse von Prof. Klaus Thunemann in Berlin. Er wurde mit zahlreichen Ehren ausgezeichnet, darunter Bundespreise bei Jugend musiziert und ein Stipendium des Bundespräsidenten beim Wettbewerb deutscher Musikhochschulen 1998.

Nikolaus Maler, Fagott
Collegium Vocale
Manfred Faig
, Musikalische Leitung

Ola Gjeilo
Serenity
Benjamin Schweitzer
Sonett (Uraufführung)
Egil Hovland
Agnus Dei op. 167

Karten (12 € | 8 € ermäßigt)
Künstlerhaus Schloss Balmoral, Tel.: 02603 9419-0
Orchesterbüro, Tel.: 0261 3012-272
Online über www.ticket-regional.de
Abendkasse ab 19.30 Uhr

Die Reihe B.E.N.K ist eine Kooperation des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie und des Künstlerhauses Schloss Balmoral und steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin Doris Ahnen.


Besondere Ausstellung 2012

HERZLICHE EINLADUNG ZUR VERLEIHUNG DER AUSZEICHNUNG
"BESONDERE AUSSTELLUNG 2012"

Im Rahmen der Eröffnung

THOMAS ZIPP “COMPARATIVE INVESTIGATION ABOUT THE DISPOSITION OF THE WIDTH OF A CIRCLE”
Eine Gesamtinszenierung im Rahmen der kollateralen Events der 55. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia
Ein Projekt der KAI 10 I Arthena Foundation, Düsseldorf, kuratiert von Zdenek Felix
im Palazzo Rossini, San Marco 4013, 30124 Venedig

wird die Ausstellung

"SOUNDS LIKE SILENCE (JOHN CAGE – 4'33'' – STILLE HEUTE / 1912 – 1952 – 2012)“
im Hartware MedienKunstVerein (HMVK) Dortmund
durch das Präsidium der AICA Deutschland,
vertreten durch Dr. Danièle Perrier und Ludwig Seyfarth,
am Donnerstag, 30. Mai 2013, um 16 Uhr
ausgezeichnet.

Anlässlich des 100. Geburtstags von John Cage und
des 60. Jahrestages der Uraufführung seiner berühmten Komposition der Stille
zeigt die von Dr. Inke Arns und Prof. Dr. Dieter Daniels kuratierte Ausstellung
40 zeitgenössische künstlerische und musikalische Bezugnahmen auf 4’ 33’’
und solche, die sich mit allgemeineren Fragen der Soundökologie auseinandersetzen.


Anschließend laden wir zum Sektempfang ein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Das Präsidium der AICA Deutschland


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