zu meiner Person

Dr. Danièle Perrier studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Romanistik und Philosophie an den Univeristäten Basel und Wien. Nach Ihrem Doktorat war sie von 1979 bis 1982 für die Akademie der Wissenschaften in Wien und parallel als Expertin beim Auktionshaus Galerie Koller in Zürich tätig, später für die Nordstern Versicherungen in Wien. Von 1986-89 war sie Chefassistentin der Galerie Krinzinger in Wien. Von 1989-1990 war sie Kuratorin am Musée d'Art et d'Histoire, Fribourg, wo sie ihre erste große Ausstellung Wien, auf der Suche nach Eden realisierte. Von 1991-1996 war sie die Gründungsleiterin des Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz, das der französischen Kunst nach 1945 gewidmet war. Dort organisierte sie an die 20 Ausstellungen und war für das gesamte Programm verantwortlich. Zu den wichtigsten gehörten die Eröffnungsausstellung Atelier de France und Atelier de la rue, Product of Choreh Feyzdjou und Klangskulpturen – Augenmusik. Von 1996-1999 war sie Lektorin für moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Seit 1999 war sie im Bereich der Kunst beratend für das Institut der Medien-Kommunikation (IMK) der GMD, jetzt Fraunhofer Gesellshaft tätig. Von August 1999 bis Juni 2012 war sie Geschäftsführende künstlerische Leiterin des Künstlerhauses Schloß Balmoral, Bad Ems und als solche für die Stipendiaten von Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz sowie für sämtliche Aktivitäten verantwortlich. Hier wagte sie einen experimentellen Stil und engagierte sich etwa für die Integration von Medienkunst - angefangen 2002 mit „Steadicam“, einer Videoinstallation von Wiebke Grösch und Frank Metzger über die Bad Emser Medienkunsttage (BEM) - bei dem Künstler und Wissenschaftler über dem Impact der neuen Technologien auf Kunst und Gesellschaft befragt wurden - bis hin zur BALMORALE, einer Ausstellung mit Studierenden der Kunsthochschulen Mainz und Saarbrücken. Seit 2012 freischaffend als Kuratorin, Kunstkritikerin.

Von 2001-2004 war Sie Koordinatorin der Pépinières Européennes pour jeunes artistes für Deutschland.

2013 wurde sie in den Vorstand des Kunstkritikerverbands AICA Deutschland gewählt. Seit November 2016 ist sie deren Präsidentin (www.aica.de) Sie setzte eine Satzungsänderung durch, um die Gemeinnützigkeit des Vereins zu erwirken. 2019 organisierte sie - zusammen mit der Kulturstiftung des Bundes - den 52. internationalen AICA Kongress Kunstkritik in Zeiten von Populismen und Nationalismen. (s. www.aica.de/52).
Derzeit ist sie mit der Publikation der Akten des Kongresses befasst sowie mit der englischen Herausgabe einer Auswahl von Walter Grasskamps kritischen Essays bei Presse du réel. Grasskamp erhielt anlässlich des Kongresses den AICA-Preis für sein Lebenswerk.

Sprachen: Französisch/Deutsch aufgewachsen, auch Schweizerdeutsch, Italienisch und Englisch fließend, Spanisch ausbaufähig.

Ihre Forschungsgebiete sind: Kunst aus Frankreich, Kinetische Kunst, Design und Architektur, Klangsculptures, Zeit und Raum, Kunst und Technik, Medienkunst. Zunehmend verlagert sich ihr Interesse auf politische Kunst.



Foto A.K. Auel. 2011

Mein Wahlprogramm als Präsidentin von AICA Int.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Die Wahl der Präsidentschaft der AICA International geht heute in die zweite Runde, und ich freue mich daran teilzunehmen. Sie haben bis zum 12. November um 14.00 Uhr (Pariser Zeit) Zeit, um über die Zukunft der AICA International mitzuentscheiden, indem Sie ihre Präsidentin wählen.

Ich danke allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, und ich hoffe, dass Sie mich auch im zweiten Rundgang unterstützen werden.

In einer Welt, die sich rasant wandelt, müssen unsere Aktivitäten im Einklang mit der Zeit stehen, wie zum Beispiel das Thema der Dekolonisierung. Und was könnte in Zeiten einer Pandemie wirksamer sein als Webinare, die eine Teilnahme von Menschen mit gleichen Interessen über Entfernungen ermöglicht. Zudem kann eine größere Audienz erreicht werden, was zu einer größeren Sichtbarkeit. Beiträgt.

Es ist wichtig junge Kolleginnen und Kollegen in unsere Entscheidungen und Strukturen einzubeziehen. Aus diesem Grund beabsichtige ich eng mit Alfredo Cramarotti zusammenzuarbeiten, dessen Kandidatur in Vielem mit meiner übereinstimmt. Er wird eine Bereicherung für unsere Arbeit sein..

Zu meiner Person:
Seit 2016 bin ich Präsidentin der AICA Deutschland und aktives Mitglied des Verwaltungsrates der AICA International, wo ich in verschiedenen Gremien mitwirke. Zuvor war ich Gründungsdirektorin des Ludwig Museums Koblenz, ich unterrichtete an der Universität Koblenz und leitete später das Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems.

Als Präsident der AICA International möchte ich mich für eine größere Sichtbarkeit und weltweite Anerkennung der AICA einsetzen, um der Kunstkritik langfristig mehr Autorität zu verleihen.

Die Presse- und Meinungsfreiheit, ist für mich ein hohes Gut, für das ich mich vehement einsetzen möchte, umso als sie auch in unseren Kulturkreisen immer mehr eingeschränkt wird.

Um dies zu verwirklichen, möchte ich unser größtes Gut mobilisieren, die Intelligenz von 5.000 Mitgliedern, die über die ganze Welt verteilt sind. Durch ihr Mitwirken beabsichtige ich der Kunstkritik und unserem Verband eine starke Stimme zu verleihen. Sie und Ihre Meinung zählen.

Um unsere Mitglieder erfolgreich zu mobilisieren, müssen sie sich unterstützt fühlen. Es erscheint mir unerlässlich, alles zu tun, um eine größere Anerkennung unseres Berufsstandes zu erreichen. In Deutschland setze ich mich dafür ein, dass die unabhängigen Kritiker den gleichen Status genießen wie die Künstler, die in Krisenzeiten von der Regierung wesentlich mehr finanzielle Unterstützung erhalten.

Ich will ein internationaler Präsident sein, der uns alle eint! Ich spreche unsere drei Amtssprachen, und ich habe erfolgreich einen Kongress und einen Nachkongress im Jahr 2019 in Köln und Berlin organisiert. Ich veröffentliche jetzt den Akt des Kongresses, und mit Ihrer Unterstützung bin ich bereit, unsere Organisation in das nächste Jahrzehnt zu führen!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Danièle Perrier
Präsidentin AICA Deutschland

Zum Interview mit Gerd Korinthenberg

zum Video (Englisch)


Wichtigste Publikationen


Herausgeberin sämtlicher Publikationnen des Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz von 1992-1996. 1999-2004 Ko-Herausgeberin, ab 2004 Herausgeberin der Jahrbücher des Künstlerhauses Schloß Balmoral mit Einzelheften der Balmoral und Landesstipendiaten in verschiedenen Sprachen. Verschiedene Katalogtexte und Essays zur kinetischen Kunst, zur Bedeutung der Neuen Technologien in der Kunst und zur Rolle des Körpers und der Preformance in der Kunst des 20. Jahrhunderts, monographische Texte z. B. zu Anne & Patrick Poirier und Neringa Naujokaite. Vollständige Liste



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Tabellarischer Lebenslauf

Ausbildung 1998 zweimonatiges Praktikum für höhere Verwaltungsaufgaben, Landesmuseum Bonn 1989 - 1990 Museologie: 18 Kurse in verschiedenen Museen der Schweiz 1979 Doktorat der Philosophisch-Historisch...



Beruf seit Juli 2012 unabhängige Autorin, Kuratorin und Kunstberaterin seit 2011 Initiatorin der Kammerkonzertreihe B.E.N.K (Bad Emser Neue Klänge) realisiert mit dem Staatsorchester der Rheinischen Phi...



Gremien 2013- Vizepräsidentin der AICA Deutschland 2011- Mitglied des MPRA Honorary Advisory Board, International Artist in Residence Programme in Poznan, Polen 2008- Vorstand Zonta Club Koblenz I 2008- Vo...




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